Zu langes Sitzen kann tödliche Folgen haben!

Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit sitzend. Am härtesten trifft dies natürlich auf jene zu, die in sitzenden Berufen tätig sind und den ganzen Tag am Schreibtisch verbringen. Oft führt der feierabendliche Weg dann nur noch vom Schreibtisch zum Fahrstuhl, von dort zum Auto und vom Auto, erschöpft vom langen Tag, schließlich auf die Couch.

 

Viele versuchen die negativen Folgen mit einem abendlichen Training abzuwenden. Doch so sinnvoll es aus vielerlei Gründen auch ist mit dieser guten Gewohnheit fortzufahren, zeigten neuere Studien, dass die Folgen der langen Sitzzeit nicht nachträglich entschärft werden können. Derzeit wird verschiedenen Thesen nachgegangen, um den Grund für dieses Phänomen zu enträtseln.

 

Möglicherweise hat die Theorie der Traditionellen Chinesischen Medizin eine ganz einfach Erklärung parat, denn dort wird die Stagnation von Körpersäften seit jeher als eine der Hauptursachen für Krankheit und vorzeitige Alterung ausgemacht. Langes Sitzen oder Liegen lässt die Körpersäfte in ihrem Fluss erlahmen, es entstehen Ansammlungen und Blockaden von Lymphe, Blut. „Den fliegenden Pfeil kann kein Wurm annagen“, sagt ein japanisches Sprichwort, und bei uns spricht man vom „rollenden Stein, der kein Moos ansetzt, solange er sich bewegt“.

 

Wie dem auch sei, umfangreiche Untersuchungen förderten eine direkte Beziehung zwischen der Zeit, die jemand ohne Unterbrechung sitzend verbringt, und dem Risiko einen vorzeitigen Tod zu erleiden zutage. Die magische Grenze liegt bei etwa 30 Minuten. Ab der 31. Minute verdoppelte sich das Risiko für einen vorzeitigen Tod, wohingegen Personen, die in der Regel weniger als 30 Minuten am Stück sitzen, das geringste Risiko dafür haben.

 

Daraus ergibt sich die wundervolle Möglichkeit, mit kleinen Verhaltensänderungen, vor allem am Arbeitsplatz, das vorzeitige Sterberisiko drastisch zu senken, teilweise um bis zu 50 %. Das einzige, das du dafür tun musst, ist kurze Bewegungsmomente in deinen Arbeitsalltag einzubauen.

 

Steh alle 30 Minuten von deinem Arbeitsplatz auf und bewege dich zwei bis drei Minuten, z.B. indem du leicht auf der Stelle trabst. Hervorragend eignen sich auch sanfte Streckübungen mit einigen anschließenden Kniebeugen. Dadurch bringst du Lymphe und Blut in Bewegung und deine Sehnen werden sich nicht durch die dauerhaft ungesunde Haltung verkürzen.

 

Versuch es doch einfach mal. Ja, ich weiß, man kann oft schwer glauben, dass solch simple Dinge einen so großen Nutzen haben sollen, und doch, es ist eben der stete Tropfen, der den Stein höhlt und Gesundheit kann manchmal so einfach sein.

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude, und bleiben Sie gesund!

 

Neben meinem Beruf als Ausbilder von Personenschutzkräften und Coach, habe ich mein Wissen in der fernöstlichen Heilkunde kontinuierlich über Jahrzehnte vertieft und mehrjährige Ausbildungen in Traditioneller Chinesischer Medizin, Japanischer Akupunktur, europäischer Pflanzenheilkunde und Trauma-Therapie abgeschlossen. Gelegentlich schreibe ich gern Artikel für Blogs, wie diesen.

Stefan Bludau, Heilpraktiker und Coach mit Praxis in Berlin
www.stefanbludau.de

 

 

Die richtige Magnesium-Verbindung bringt punktgenaue Unterstützung 

Magnesium kann dabei helfen, Müdigkeit, Erschöpfung und Verkrampfungen vorzubeugen, und gleichzeitig die Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit zu verbessern. Denn Magnesium wirkt sich positiv auf das Nerven- und endokrine System aus. Zudem hat es eine positive Wirkung auf die Knochenmineraldichte.