Achtsamkeit in Bewegung – Die perfekte Kombination für Körper und Geist

Gleichzeitig Stress abbauen, Kalorien verbrennen, den Blutdruck senken und die Zigarettensucht bekämpfen? Wir sagen dir wie es geht!

Was hat es mit Meditation wirklich auf sich? Welche Wirkung kann man erzielen, wenn man Achtsamkeit mit Meditation verbindet?

Wichtige Fragen, zu denen wir dir Lösungen anbieten können.

 

Meditieren – jeder kann es

Ein häufiges Vorurteil beruht auf dem Irrglauben, dass Meditation eine Flucht aus der Realität sei. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Meditation ist eine effektive Technik, um sich seiner Gedanken, Gefühle, Umgebungen und aktuellen Erfahrung klar und bewusst zu werden. Dieses wache Bewusstsein kann die Fähigkeit Herausforderungen objektiver zu betrachten, um daraufhin ruhige und klare Entscheidungen zu treffen, deutlich verbessern.

Ein anderes Vorurteil basiert darauf, dass viele Menschen zwangsläufig eine religiöse Praxis mit Meditation verbinden. Doch Meditation und Achtsamkeitsübungen können vollkommen frei von jeglicher spirituellen Ideologie praktiziert werden, beispielsweise zum Stressabbau, zur körperlichen und geistigen Entspannung oder zur Bekämpfung des Heißhungers.

 

Last but not least lassen sich viele Menschen vom Glauben abschrecken, dass Meditation schwer zu erlernen und auch sehr zeitaufwendig ist. Doch tatsächlich ist es kaum schwieriger, als sich ein paar Minuten Ruhe zu gönnen. Die positiven Wirkungen beginnen sich bereits mit der ersten Sitzung einzustellen und die Grundlagen der Praxis kann jeder in Nu erlernen.

 

Nachgewiesene positive Wirkungen von Meditation – Beispiele:

1. Achtsamkeitsmeditation senkt den Cortisol-Spiegel

Stress sorgt u.a. dafür, dass Menschen schlechter oder gar nicht schlafen können, erhöht das Risiko an einer Depression zu erkranken, führt zu Angstzuständen und Bluthochdruck. Tatsächlich ist Stress als Co-Faktor an der Entstehung unzähliger Erkrankungen beteiligt oder einziger Auslöser. Aus gutem Grund nennt man Stress auch den „lautlosen Killer“.

Eine im „Journal of American Medical Association“ veröffentlichte Studie mit mehr als 3.500 Erwachsenen stellt unmissverständlich fest: Achtsamkeitsmeditation senkt das Stresshormon Cortisol. (1) Tatsächlich ist Meditation eines der effektivsten Stress-Management-Tools, die es gibt.

 

2. Meditation kann Ängste und psychische Probleme reduzieren

In der obigen Studie wurde die Auswirkung der Achtsamkeitsmeditation in Hinblick auf Angstzustände, Depression und Schmerzen erforscht, mit vielversprechenden Ergebnissen. Meditation kann die Symptome von an Sozialphobie, Zwangsstörungen oder regelmäßigen Panikattacken leidenden Menschen deutlich lindern.

 

3. Meditation schärft den Fokus

Auch für Menschen, die sich einen verbesserten mentalen Fokus wünschen, kann Meditation der Schlüssel sein. Nach acht Wochen Achtsamkeitsmeditation verbesserte sich bei den Teilnehmern der Studie nicht nur das Gedächtnis; bereits vier Übungstage reichten aus, um Fokus und Aufmerksamkeit zu schärfen.

 

4. Meditation versus Suchtverhalten

Nur wenige wissen, dass Meditation auch geeignet ist, um im Kampf gegen Suchtverhalten zu unterstützen. Doch verschiedene Studien belegen diesen Nutzen. Als man beispielsweise untersuchte, wie sich Meditation zusätzlich zur Teilnahme bei den Anonymen Alkoholikern bewährt, reduzierte Meditation den Stress der Teilnehmer und die Rückfallrate nahm ab. (3)

 

Vom Nutzen regelmäßiger Bewegung

An dieser Stelle wollen wir heute nicht viele Worte machen. Es ist erwiesen, dass regelmäßige körperliche Bewegung viele Arten von chronischen Krankheiten und Schmerzsyndromen positiv beeinflusst, die Symptom-Last reduzieren und eine Gesundung begünstigen kann. Auch als vorbeugende Maßnahme hat regelmäßige Bewegung unschätzbaren Nutzen. Sie kann der Vermeidung von Erkrankungen, wie z.B. Diabetes, Herz-, Kreislauferkrankungen, 13 Formen von Krebs und sogar Demenz dienen. (5) (6) (7) (8) (9) Außerdem stimuliert sie das Gehirn Endorphine freizusetzen, die Gefühle von Glück und Zufriedenheit erzeugen. Ein regelmäßiges Workout lässt gar neue Gehirnzellen im Hippocampus sprießen, ein für Gedächtnis und Lernen wichtiges Gehirns-Areal.

 

Meditation und Training – eine bärenstarke Kombination

Die positiven Wirkungen von Bewegung und Meditation sind x-fach belegt. Wie sieht es aber nun mit der Kombination von beidem aus?

Tatsächlich ergänzen sich Workout und Meditation ganz hervorragend darin, die körperliche und geistige Gesundheit zu fördern und zu erhalten.

Eine Studie der „Rutgers University“, bei der die Kombination von Aerobic und Meditation hinsichtlich ihrer Wirkung bei Depression untersucht wurde, konnten belegen, dass die Symptome um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Der Fokus wurde verbessert und Angstgefühlen gelindert. (4)

Während Bewegung das Kreislaufsystem anregt und die Gehirnfunktion verbessert, beruhigt Meditation das parasympathische Nervensystem und stimuliert den Teil des Gehirns, der Analyse und Beurteilung steuert. Menschen, die während des Trainings meditieren, haben während des gesamten restlichen Tages ein ruhigeres Gefühl.

 

Da Meditation und Achtsamkeitsübungen nicht zwangsläufig im Sitzen oder Liegen ausgeübt werden müssen, ist die Integration in ein Workout leicht umzusetzen. Eine einfache Möglichkeit, ist der achtsame Körper-Scan beim Dehnen, entweder zu Beginn oder auch am Ende intensiverer Workouts.

Achtsamkeitsmeditation kann auch sehr gut über den Atem ins Training integriert werden, etwa beim Schwimmen, beim Radfahren oder beim Laufen. Einfach indem du dich darauf konzentrierst, wie dein Atem in den Körper ein- und ausströmt, deine Bauchdecke sich beim Einatmen weitet und beim Ausatmen wieder zusammenzieht. Beim Gehen oder Joggen kannst du achtsam den Kontakt deiner Füße mit dem Boden, oder dem Vorbeiströmen der Luft an der Haut nachspüren. Versuch es doch einmal und überzeuge dich selbst von der positiven Wirkung.

 

Ich wünsche Ihnen viel Freude, und bleiben Sie gesund!

 

Neben meinem Beruf als Ausbilder von Personenschutzkräften und Coach, habe ich mein Wissen in der fernöstlichen Heilkunde kontinuierlich über Jahrzehnte vertieft und mehrjährige Ausbildungen in Traditioneller Chinesischer Medizin, Japanischer Akupunktur, europäischer Pflanzenheilkunde und Trauma-Therapie abgeschlossen. Gelegentlich schreibe ich gern Artikel für Blogs, wie diesen.

Stefan Bludau, Heilpraktiker und Coach mit Praxis in Berlin
www.stefanbludau.de

 

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Verweise: